"Bei korrekter Betreuung nichts zu befürchten"

Die Ergebnisse der WHI-Studie können auf Grund des hohen Alters der Probandinnen die Frage nach dem Nutzen einer HRT in den Wechseljahren nicht beantworten. Die WHI-Studie hat lediglich die Ergebnisse der HERS-Studie* dahin gehend bestätigt, dass ein später Beginn einer HRT problematisch sein kann. Damit können beide Studien aber nur wenig dazu beitragen, was die Frauen bewegt, die bei uns typischerweise eine HRT zur Behandlung perimenopausaler Beschwerden bekommen.

Die WHI-Studie schloss nicht die hier zu Lande charakteristische Klientel der HRT ein, nämlich Frauen, die in der Perimenopause wegen ihrer Beschwerden substituiert werden. In der Regel beginnen die Frauen die HRT mit etwa 47 Jahren. In diesem Alter ist eine manifeste KHK nach wie vor eine Rarität. Den entscheidenden Anstieg der KHK-Inzidenz erleben die Frauen erst im siebten Lebensjahrzehnt.

Daraus folgt aber auch, dass die WHI-Studie hinsichtlich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen nicht ohne weiteres als Primärpräventionsstudie angesehen werden kann! Denn im Allgemeinen muss man damit rechnen, dass viele Frauen mit 63 Jahren bereits arteriosklerotische Plaques ausgebildet haben.

HRT auch bei...

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