Bei leichter Karotisstenose doch operieren?

ST. PAUL – Patienten mit schweren symptomatischen Karotisstenosen sollten endarteriektomiert werden, um Schlaganfälle zu verhüten. Bei asymptomatischen, leichten Stenosen sind sich die Experten international dagegen nicht ganz einig. Während man bei uns einen Eingriff nur bei hochgradiger oder progredienter Gefäßenge empfiehlt, wird in den USA der Op.-Nutzen individuell beurteilt.

Die Karotis-Endarteriektomie kann eine sinnvolle Maßnahme zur Verhinderung von Schlaganfällen sein. Andererseits muss das perioperative Risiko – Schlaganfall oder Tod – bedacht werden, das mit einer Karotis-Endarteriektomie einhergeht. Dr. Seemant Chaturvedi, Direktor des Wayne State University Stroke Program, und Kollegen werteten die einschlägige wissenschaftliche Literatur der letzten Jahre aus und veröffentlichten in der Zeitschrift „Neurology“ aktuelle Leitlinien zum Thema Karotisoperation und Schlaganfallprävention.

Stenose < 50%? Keine Op.!

Danach besteht eine klare Operationsindikation, wenn das Gefäßlumen der Karotis um 70 bis 99 % eingeengt ist und der Patient Sym­ptome einer...

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