Bei Männern stirbt das Sozialverhalten ab

Autor: Carola Gessner

Es ist eine schlimme Gen-Veranlagung: 19 von 20 Mördern besitzen sie, sie prädestiniert zu Aggressivität, Herzkrankheit und frühem Tod. Liest man die Ausführungen eines Experten zu dem Fluch, ein Y-Chromosom zu besitzen, kann man nicht umhin, tiefes Mitleid mit dem starken Geschlecht zu empfinden.

"Männer sind von der Evolution auf Leistung getrimmte Menschen, mit dem Risiko, dass erstens mehr Ausschuss dabei entsteht und zweitens auf Haltbarkeit nicht so viel Wert gelegt wurde" - harte Worte, die Manfred Spitzer von der Psychiatrischen Universitätsklinik Ulm für sich und seine Geschlechtsgenossen übrig hat (Nervenheilkunde 2007, 26: 337-341).

Milliarden Nervenzellen ungenutzt?

Die Extremwerte sind bei Männern ausgeprägter als bei Frauen, es gibt unter ihnen mehr Hochbegabte, aber auch mehr Behinderte, heißt es weiter. Inwiefern das damit zu tun hat, dass Männerhirne über 100 Gramm schwerer sind und rund vier Milliarden mehr Nervenzellen enthalten als Frauenhirne, bleibt dahingestellt....

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.