Bei Nesselsucht auch nach Medikamenten fragen!

Autor: Dr. Andrea Wülker

Egal, ob eine Nesselsucht allergisch oder nichtallergisch bedingt ist: An der Entstehung sind meist Mastzellen und Basophile beteiligt. Arzneimittel können diese Zellen auf unterschiedliche Weise aktivieren.

 

Bei der Sensibilisierung kommt es zur Bildung von spezifischen IgE-Antikörpern, die an entsprechende Rezeptoren von Basophilen und Mastzellen binden. Als Folge davon schütten die Zellen Histamin und Arachidonsäure-Abkömmlinge aus, erklärte Professor Dr. Hans F. Merk von der Universitäts-Hautklinik der RWTH Aachen auf dem 18. Kongress der European Academy of Dermatology and Venereology. Ein bekanntes Beispiel hierfür sind allergische Reaktionen vom Soforttyp auf Penicilline und Betalaktamantibiotika, und es sind entsprechende Extrakte für Hauttests und für die Bestimmung des spezifischen IgE verfügbar.

Kreuzreaktion wegen Disaccharid

In letzter Zeit wurde wiederholt über IgE-vermittelte...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.