Bei rheumatoider Arthritis besonders auf Herz, Lunge und Psyche achten!

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Jeder Sechste Rheumapatient braucht eine antidepressive Therapie. © fotolia/sebra

Rheumapatienten sterben inzwischen am häufigsten an Herzinfarkt und Schlaganfall. Doch auch Depression und interstitielle Lungenerkrankung können die Prognose erheblich trüben. Umso wichtiger ist ein sorgfältiges Management dieser Risikofaktoren.

Kardiovaskuläre Komorbiditäten

Unter den kardiovaskulären Begleiterkrankungen der rheumatoiden Arthritis (RA) dominieren die vier Klassiker Hypertonie, Hyperlipid-ämie, koronare Herzkrankheit und Diabetes mit seinem kardiovaskulären Risiko. Sie treten wesentlich häufiger auf als in der Allgemeinbevölkerung, mehr als die Hälfte der RA-Kranken weist mindestens eine kardiovaskuläre Komorbidität auf.

Neben dem klassischen Risikomanagement leistet die antirheumatische Therapie einen wichtigen Beitrag zur Gefäßgesundheit. So ließ sich bereits für Methotrexat – nicht aber Leflunomid und Sulfasalazin – ein gewisser Schutz feststellen. Einen noch deutlicheren gefäßprotektiven Effekt weisen...

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