Bei Selbstverletzung gleich Suizidgefahr?

Autor: AW

Fast 15 % der Jugendlichen zeigen selbstverletzende Verhaltensweisen – entweder nur gelegentlich oder immer wieder. Inwieweit geht dieses Verhalten mit psychiatrischen Auffälligkeiten oder Suizidalität einher?

Welche Bedeutung Ritzen, Schneiden, Brennen und andere Formen der Selbstverletzung (SV) bei Jugendlichen haben, analysierte das Team um Privatdozent Dr. Romuald Brunner von der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Heidelberg. Die Kollegen ließen eine repräsentative Stichprobe von 5759 Schülern der 9. Klassen (alle Schultypen, Durchschnittsalter 14,98 Jahre) anonym einen umfangreichen Fragebogen ausfüllen. Ein bis drei selbstverletzende Handlungen pro Jahr wurden als „gelegentlich“ eingestuft, vier und mehr Handlungen als „repetitiv“. Emotionale und Verhaltensprobleme erfassten die Forscher mithilfe der deutschsprachigen Version des „Youth Self-Report“.

Über gelegentliche...

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