Bei unbehandelter Uveitis droht Erblindung

Autor: MW

Eine akute Iritis mit knallrotem Auge, Schmerzen und Druckgefühl führt den Betroffenen meist schnell zum Augenarzt. Tückischer sind dagegen die chronischen Formen der Uveitis. Erste Symptome wie Schleier und Flocken vor den Augen ignorieren die Patienten oft lange, so dass die Diagnose erst gestellt wird, wenn es bereits zu Komplikationen gekommen ist.

Mit ca. 500 000 Betroffenen und jährlich 10 000 Neuerkrankungen gehört die Uveitis zu den häufigen Erkrankungen des Auges, heißt es in einer Presseerklärung des Berufsverbandes der Augenärzte. Unterschieden wird die Uveitis anterior (Iritis), Uveitis intermedia (Zyklitis) und Uveitis posterior (Choroiditis). Oft betrifft die Entzündung wie bei der Iridozyklitis auch mehrere Schichten des Auges.

Wird die Uveitis nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, drohen Komplikationen wie ein sekundäres Glaukom, Verwachsungen von Iris und Hornhautrückfläche bzw. Linse und Linsentrübungen, die zu schweren Beeinträchtigungen oder Verlust des Sehvermögens führen können.

Die Ursachen der Uveitis sind...

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