Bei unklarer Arrhythmie lohnt TSH-Diagnostik

Autor: Dr. Anja Braunwarth, Foto: fotolia, Sort Moments

Ein Patient mit tachykarder Vorhofflimmerarrhythmie muss zum Herzkatheter. In letzter Minute konnte diese für ihn gefährliche Untersuchung vermieden werden.

Der Patient klagte über zunehmende Belastungsdyspnoe, ergometrisch zeigten sich pathologische Tachykardien – was zur Planung des Katheters veranlasste. Außerdem hatte der 61-Jährige in den letzten Wochen 10 kg Gewicht verloren. Zum Glück gab es vor der Angiographie noch die Labordiagnostik! Dabei fanden sich ein deulich supprimiertes TSH mit 0,01 µU/ml. Das fT4 betrug 63,3 pmol/l (Normbereich 9,5–24 pmol/l), das fT3 war schon über den messbaren oberen Grenzbereich geschossen. Die TSH-Rezeptor-Antikörper lagen sechsfach über der Norm.


Eine Koronarangiographie mit Kontrastmittel wurde aufgrund des hohen Risikos einer Thyreotoxikose zunächst nicht durchgeführt, schreiben Dr. Felix Aberer von...

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