Beim akuten Hörsturz einfach nichts tun?

Autor: CG

Es ist eine erbitterte Diskussion, die sich um die Therapie des akuten Hörsturzes dreht. Von „Unbedingt infundieren“ bis „Nützt doch eh alles nichts“ reichen die Meinungen. Wie halten Sie es?

 


Es ist nicht belegt, dass eine Infusionstherapie die Heilungschancen deutlich verbessert. Das sagen die einen und berufen sich dabei auf die hohe Spontanheilungsquote von etwa 70 %. Dem entgegen steht die Meinung der Deutschen Gesellschaft für HNO-Heilkunde, nach der ein Hörsturz unbedingt rheologisch therapiert werden soll, wie der niedergelassene Allgemein- und HNO-Arzt Dr. Fritz Meyer aus Oettingen bei der Practica ausführte: „Mein Problem ist, dass ich als ausgebildeter HNO- und Allgemeinarzt nun zwischen den Stühlen sitze“, schilderte der Referent sein Dilemma.

Therapie auch nach acht Tagen noch sinnvoll

Wie löst er das Problem im Praxisalltag? „Ich infundiere, und zwar HAES, aber...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.