Beim Endometrium-Ca sind Lymphknoten häufiger befallen als bisher vermutet

Autor: Anke Zens, Foto: thinkstock

Bei schlechtem Differenzierungsgrad steigt das Risiko für Lymphknotenmetastasen auf über 40 % – sogar schon im Stadium I. Welche Schlüsse sind daraus zu ziehen - ist die Lymphonodektomie doch sinnvoll?

Bei Endometriumkarzinomen mit G3-differenzierten Tumoren treten unter dem bisherigen Behandlungskonzept höhere Rezidivraten und mehr Fernmetastasen auf. Dementsprechend gering sind die 5-Jahres-Überlebensraten von nur noch ca. 60 %. „Das ist für ein Karzinom im Stadium I sehr schlecht“, betont Professor Dr. Günter Emons von der Frauenklinik der Universität Göttingen.

Häufig sind eben doch die Lymphknoten bereits befallen, auch die hohen paraaortalen Lymphknoten. Dieses Befallsmuster wurde beim Endometriumkarzinom lange nicht realisiert. Insbesondere im Stadium pT1cG3 finden sich über 40 % positive Lymphknoten – pelvin und paraaortal. Das entspricht dann auch ungefähr der Zahl der...

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