Bein in die Tüte

Autor: ebe; Vorab-Meldung der Printredaktion

Problemwunden, die nicht heilen, oder sich im Gegenteil sogar ausbreiten stellen für betroffene Patienten eine große Belastung dar. Lokale CO2-Applikation kann helfen, Hautulzera zu schließen.

Bei dem 78-jährigen Mann hatten Verschlüsse in der linken Arteria iliaca interna und Arteria profunda femoris zu einem 15 x 25 cm großen Weichteildefekt im Bereich der Leiste und des Unterbauchs geführt. Eine sechswöchige konsequente Wundbehandlung blieb ohne Erfolg: Nekrosektomien, Spülungen, Anlegen von wundsäubernden Verbänden und gezielte Antibiotika-Therapie halfen nichts. Erst die CO2-Behandlung besserte die Situation: Während der zweiwöchigen täglichen Therapie entwickelten sich kräftige Granulationen, sodass Hauttransplantation und Wundverschluss möglich wurden.

Wie funktioniert das Verfahren? Eine Plastiktüte wird über den Bereich der chronischen Wunde (meist das Bein) gestülpt und...

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