Bereits die Diagnostik gehört zur Therapie der funktionellen Dyspepsie

Autor: Ulrich Abendroth

Oberbauchbeschwerden, Übelkeit, saures Aufstoßen ... Dahinter steckt meist eine funktionelle Dyspepsie. Doch wie lässt sich dieses kaum erklärliche Leiden diagnostizieren? Und was sind probate therapeutische Ansätze? Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) fasste es 2010 in Empfehlungen zusammen.

Die funktionelle Dyspepsie (FD) wird häufig mit Störungen der Motilität und/oder mit Perzeptionsstörungen im Sinne einer viszeralen Hyperalgesie erklärt. Doch ob die Oberbauchmalaise wirklich auf diese Pathomechanismen zurückzuführen ist, bleibt unklar. Kontrovers diskutiert wird auch die pathogenetische Bedeutung des Magenteufels Helicobacter pylori. Zwar kann der Keim eine chronisch aktive B-Gastritis verursachen, die sich wiederum bei bis zur Hälfte der FD-Patienten findet. Doch gibt es keinen Beleg für den kausalen Zusammenhang zwischen dem Erreger und funktioneller Dyspepsie.

Die Experten der AkdÄ gehen davon aus, dass wahrscheinlich außer einer Fehlverarbeitung afferenter Signale in...

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