Beschneidung von Mädchen stoppen!

Autor: CG

Mädchen vor Verstümmelung und lebenslangen

 

Qualen schützen - dieses ehrgeizige Ziel hat sich das UNICEF-Projekt "Tostan" gegen Mädchenbeschneidung im Senegal gesetzt. Zwar existiert dort seit drei Jahren ein gesetzliches Verbot, doch mit zweifelhaftem Effekt. Man muss auf freiwillige Verhaltensänderungen in der Bevölkerung hinwirken, erklärte der GTZ-Arzt Dr. Gerd Eppel gegenüber Medical Tribune.

Bereits 1999 verabschiedete das Parlament ein gesetzliches Beschneidungsverbot, versäumte allerdings, dies durch entsprechende Informationskampagnen zu begeleiten. Bevölkerungsgruppen wie die Pheul, Mandingue oder Bambara sehen darin häufig nur einen Angriff auf ihre Tradition und Kultur. Sie beschneiden weiter, allerdings versteckt, um der Strafverfolgung zu entgehen. "Zweimal kam es meines Wissens zu Verhaftungen im Zusammenhang mit Beschneidungen," berichtete Dr. Eppel. Gemunkelt wurde allerdings auch, dass man das Gesetz im Rahmen dorfinterner Streitigkeiten missbraucht habe, um den Gegner hinter Gitter zu bringen.

Religiöse Führer einspannen

Kein großer Nutzen für die Mädchen, so scheint...

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