Beschwerden in den Wechseljahren

Autor: Dr. Renate Leinmüller

Hannelore hat einen guten Job in einer Anwaltskanzlei. Ihre 48 Jahre sieht man ihr nicht an, sie hat ihren Job im Griff. Wenn da nicht die peinlichen Situationen wären: Mitten in der Besprechung ein roter Kopf, ein Schweißausbruch, Flecken unter den Achseln – die klassischen Zeichen für die Wechseljahre. „Nimm doch Hormone“, rät eine Freundin, „meine Hitzewallungen sind dadurch weg.“ Hannelore ist unsicher, in der Zeitung wurde im Zusammenhang mit der Hormontherapie sehr negativ berichtet. „Ist die Angst vor Hormonen begründet?“, will sie von den Experten der Medical Tribune wissen.

„Nicht, wenn sie richtig eingesetzt werden“, davon ist Privatdozent Dr. Alexander Römmler vom Hormonzentrum München überzeugt. „Hormone sind kein Allheilmittel, sondern hochwirksame Botenstoffe, die im Körper die biologischen Prozesse richtig ablaufen lassen. Viele akute Beschwerden der Wechseljahre sind mit einer individuell angepassten Hormonbehandlung sehr gut zu lindern oder sogar ganz zu beseitigen. Wichtig ist es, den Körper nicht mit Hormonen zu überschütten.

Das Ziel ist vielmehr, den Hormonabfall, der die Beschwerden verursacht, auszugleichen – am besten mit körperidentischem Östrogen und dem Gelbkörperhormon Progesteron.“ „Die großen Studien, die überwiegend mit Negativschlagzeilen...

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