Anzeige
Anzeige

Bis 840 MU sind Präparate sicher

Autor: rp

Hochdosis bedeutet in der Botulinumtoxin-(BT)-Therapie nicht etwa, dass ein bestimmter Zielmuskel mit exzessiven Dosen behandelt wird. „Es bedeutet, dass die Summe des angewendeten BT-A am Patienten höher ist als in der Literatur üblich“, so Privatdozent Dr. Dirk Dressler von der Neurologischen Klinik der Universität Rostock.

Da bei der Herstellung des BT-A- Präparates Xeomin® die Komplexproteine abgespaltet werden und somit das Molekulargewicht von 900 kD auf nur 150 kD sinkt, könnte man annehmen, dass dadurch die Diffusion und die Nebenwirkungsrate erhöht ist – speziell bei hohen Dosen.

Um den Gegenbeweis anzutreten, untersuchte der Experte 37 geblindete Patienten im Rahmen einer Studie. Sämtliche Patienten wurden seit mindestens zwei Jahren erfolgreich mit Botox® behandelt, seit mindestens einem Jahr musste das Injektionsschema stabil sein. Bei Patienten, die an einer zervikalen Dystonie litten, wurden mindestens 300 MU, maximal jedoch 460 MU injiziert. Bei Armspastik betrug die Höchstdosis 580 MU, bei Hemi-...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.

Anzeige