Blasenkarzinom: Hochrisiko-Patienten differenziert behandeln

Autor: Birgit-Kristin Pohlmann

Die Behandlung eines pT1G3-Harnblasenkarzinom bedarf Erfahrung. Oft ergeben weitere Untersuchungen, dass bei diesen Patienten bereits ein muskelinvasiver Tumor vorliegt und es bei etwa 20 % nachträglich zu einem „Downstaging“ kommt. Die Therapieentscheidung muss differenziert getroffen werden, um eine Über- oder Untertherapie zu vermeiden.

Etwa 80 % der neu diagnostizierten Harnblasenkarzinome werden als primär nicht muskelinvasiv eingestuft (pTa/pT1). 60 % dieser Karzinome rezidivieren, darunter 20 % mit erneuter Progression. Speziell diese progredienten Rezidive gilt es zu verhindern, erläutert Professor Dr. Andreas Böhle, niedergelassener Urologe aus Bad Schwartau. Darüber hinaus stellt sich die Frage, wie die progredienten Patienten am besten behandelt werden und ob sie notwendigerweise zystektomiert werden müssen.


Therapie der Wahl für Patienten mit nicht muskelinvasivem Karzinom und erhöhtem Rezidivrisiko (pT1G3) ist die transurethrale Resektion (TUR) mit nachfolgender BCG-Instillationstherapie. Die Immuntherapie mit...

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