Blasenkrebs bei der Doktorarbeit gefangen

Autor: rft

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Einem 77-jährigen Chirurgen wurde seine Doktorarbeit zum Verhängnis. 1948–1949 hatte er die krebserzeugende Wirkung von o-Aminoazotoluol im Tierversuch erforscht. Zuerst löste er den kristallinen Azofarbstoff in Olivenöl, zog die 3–5%ige Lösung in Glasspritzen auf, dann spritzte er sie den Tieren und sezierte diese nach ihrem Tod. Mehr als 390 intraperitoneale Injektionen dokumentierte der fleißige Student, alles mit direktem Hautkontakt zum Aminoazotoluol, denn Schutzmaßnahmen gab es damals nach dem Krieg nicht.

Die Quittung für die heroische Forschung kam im Jahr 2004 – der der Chirurg erkrankte an einem Harnblasenkarzinom. Tabak schien als Ursache aus, der Kollege war Nichtraucher. Und...

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