Blutungsrisiko wird oft überschätzt

Autor: MW

Bei bestimmten Indikationen ist eine orale Antikoagulation mit Vitamin-K-Antagonisten unumgänglich und nicht durch andere Substanzen zu ersetzen. INR und Blutungsgefahr müssen zwar immer im Auge behalten werden, dann aber überwiegt der Nutzen bei weitem die Risiken.

Nach seiner Erfahrung wird der Nutzen der oralen Antikoagulation oft unterschätzt, ihre Risiken werden dagegen gerade bei Älteren überbewertet, sagte Privatdozent Dr. Ralf Dechend vom Helios-Klinikum, Charité, Campus Buch, auf dem Fortbildungsforum Medizin aktuell. Dies könnte auch der Grund sein, warum z.B. bei Vorhofflimmern in der Bundesrepublik nur 55 % der Patienten die erforderlichen Vitamin-K-Antagonisten erhalten. Dabei besteht gerade beim Vorhofflimmern die dringende Indikation für die Therapie mit Phenprocoumon.

ASS deutlich weniger wirksam

Ohne diese Therapie liegt das Schlaganfallrisiko der Patienten bei bis zu 15 %. Besonders gefährdet sind über 65-Jährige, Raucher und...

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