Botulinumtoxin für Patienten mit fokaler Spastik nach Schlaganfall

Autor: Dr. Barbara Voll-Peters, Foto: thinkstock

Insultpatienten mit Spastik der oberen Extremität profitieren von der Therapie mit dem komplexproteinfreien Botulinumtoxin: Das Ankleiden wird erleichtert, Gliedmaßenfehlstellungen gemildert und Pflegepersonen bei Hygiene-Maßnahmen entlastet.

Mit einer Inzidenz von 100 bis 200 pro 100 000 Einwohner ist der Schlaganfall eine der häufigsten Ursachen für Bewegungsstörungen in Deutschland. 20 bis 40 % der Betroffenen entwickeln, oft Wochen bis Monate nach dem Apoplex, eine Spastik. Etwa ein Viertel dieser Spastiken wird ein Jahr nach dem Schlaganfall als behindernd und behandlungsbedürftig eingestuft.

Spastische Bewegungsstörungen lassen sich sehr effektiv und nebenwirkungsarm mit Botulinumtoxin lösen; allerdings finden nur wenige Patienten den Zugang zu dieser Therapie. Als „katastrophale Unterversorgung“ bezeichnete daher Dr. Eugen Wilbert, Merz Pharmaceuticals Frankfurt, die aktuelle Versorgungssituation.

Botulinumtoxin ist...

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