Bröckelt die Front der System-Aussteiger?

Autor: KS

Aus dem kollektiven Ausstieg der bayerischen Hausärzte ist zumindest im ersten Anlauf nichts geworden. Der Stichtag 12. März ist verstrichen, ohne dass die erhoffte Quote von 70 % erreicht worden ist. Ob die beeindruckende Demonstration hausärztlichen Unmuts in der Nürnberger Arena langfristig politische Wirkung zeigen wird, muss abgewartet werden.

CSU-Politiker sind jedenfalls verunsichert, weil ihnen im September eine Landtagswahl bevorsteht, in die sie nicht mehr unangefochten gehen. Es brodelt aber auch hinter den Kulissen in der Ärzteschaft.

Der Bayerische Hausärzteverband (BHÄV) hat ein Verhandlungsangebot der AOK Bayern über die Fortsetzung des Hausarztvertrags (mit über 1,7 Millionen Versicherten und 6500 Hausärzten) über 2008 hinaus abgelehnt, meldete die größte Krankenkasse im Freistaat. Sollte der Hausärzteverband bei seinem Nein bleiben, so die AOK, stehe das im Rahmen des Vertrags bislang gezahlte zusätzliche Honorar (2007: 72 Mio. Euro) vollständig zur Disposition. Die BHÄV-Vorstandsmitglieder Dr. Wolfgang Krombholz und...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.