Brustkrebs: Adjuvante endokrine Therapie orientiert sich am Prozentsatz HR-positiver Zellen

Autor: Birgit-Kristin Pohlmann

Die Expression der Hormonrezeptoren kann beim Mammakarzinom variieren. Je nach Level hat das Auswirkungen auf die Therapieempfehlungen. Die Expression der Hormonrezeptoren kann beim Mammakarzinom variieren. Je nach Level hat das Auswirkungen auf die Therapieempfehlungen. © wikimedia/Emw (CC BY-SA 3.0)

Bisher empfahl die AGO Mamma auch bei frühen Mammakarzinomen mit niedriger HR-Expression eine adjuvante endokrine Therapie. In ihren neuesten Statements wurde dies angepasst. Grundlage dafür waren die Ergebnisse einer Metaanalyse.

Die endokrine Behandlung ist Therapie der Wahl für Patientinnen mit hormonsensitivem frühem Mammakarzinom. Ausgangspunkt für den Einsatz einer adjuvanten endokrinen Therapie ist der Nachweis eines positiven Hormonrezeptor-Status. Die Höhe der HR-Expression variiert jedoch und damit möglicherweise auch die endokrine Sensitivität des Tumors. Bei der jährlichen Aktualisierung ihrer Therapieempfehlungen hat die AGO Mamma diesem Umstand Rechnung getragen, erläuterte Professor Dr. Jens Huober, Universitätsfrauenklinik Ulm. Deshalb wurde die endokrine Therapieempfehlung für Mammakarzinome mit niedriger HR-Expression modifiziert.

Empfehlungsgrad wurde reduziert

Unverändert gilt ein...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.