Brustkrebs aggressiv und verträglich behandeln

Autor: bg

Junge Brustkrebspatientinnen mit viszeralen Metastasen, kurzem krankheitsfreiem Intervall und negativem Hormonrezeptorstatus haben ein hohes Risiko. Auch wenn bei diesen Frauen eine aggressive Chemotherapie indiziert ist, um die Überlebenszeit zu verlängern, gilt es, die Relation zwischen

 

Effektivität und Toxizität im Auge zu behalten.

Die frühe aggressive Chemotherapie bietet Frauen mit metastasiertem Mammakarzinom die Chance, eine Langzeitremission und ein möglichst langes Überleben zu erreichen: 30 % der Patientinnen mit Komplettremission überleben länger als fünf Jahre progressionsfrei, belegten Daten. Doch sollte beim Einsatz einer aggressiven Chemotherapie auch das Morbiditätsspektrum berücksichtigt werden. Dafür gibt es einen neuen Begriff: therapeutischer Index - der Quotient zwischen der zu erwartenden Remission und der therapieinduzierten Morbidität.

Nebenwirkungsprofil um die 10 %

Wird eine hohe Remissionsrate von 55 % bei einer Toxizität von 33 % erzielt, ergibt sich ein niedriger, ungünstiger therapeutischer...

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