Brustkrebs: Endokrine Therapie – oder doch besser Chemo?

Autor: Birgit-Kristin Pohlmann

Bei mittlerem Risiko sollten Frauen unter 50 eine adjuvante Chemo erhalten. © iStock/Eraxion

Wie sollen Patientinnen mit frühem hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem Mammakarzinom ohne Lymphknotenbefall postoperativ am besten behandelt werden? Eine aktuelle Analyse verdeutlicht, wann eine adjuvante Chemo zusätzlich zur endokrinen Therapie bei mittlerem Rezidivrisiko sinnvoll ist.

Seit Jahren wird diskutiert, ob Patientinnen mit frühem, hormonrezeptor-positivem und HER2-negativem (HR+/HER2-) Mammakarzinom eine adjuvante Chemotherapie benötigen oder postoperativ mit einer alleinigen endokrinen Therapie ausreichend behandelt sind. Die Frage fokussiert speziell auf Patientinnen im mittleren Risikobereich: Bei ihnen ist es im klinischen Alltag schwierig, die Entscheidung für bzw. gegen eine adjuvante Chemotherapie zu treffen. Verschiedene Multigen-Assays wurden entwickelt, um Patientinnen exakter in Risikogruppen zu klassifizieren.

Ziel ist es, nur jene Patientinnen mit einer adjuvanten Chemotherapie zu behandeln, die diese tatsächlich benötigen. Als unstrittig gilt,...

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