Bundesfinanzhof: Vorteil der Kassenzulassung ist im Praxiswert enthalten

Gesundheitspolitik Autor: Diana Niedernhöfer

Irisblende

Künftig können niedergelassene Ärzte den gesamten Kaufpreis einer Praxis steuermindernd absetzen. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass der Wert der Kassenzulassung grundsätzlich nicht vom Firmenwert getrennt werden darf.

Die Richter gaben damit einem Orthopäden aus Rheinland-Pfalz recht. Er hatte 1998 eine Facharztpraxis mit dem Patientenstamm der gesetzlichen Versicherten erworben. Der gesamte Kaufpreis betrug rund 254 000 Euro. Laut Übernahmevertrag fielen davon auf den ideellen Wert rund 224 000 Euro. Dieser war vom Verkäufer anhand des auf die gesetzlich Versicherten entfallenden Umsatzes und Gewinns errechnet worden. Die Privatpraxis war nicht Gegenstand des Vertrages. 

Nach Erhalt der Zulassung gründete der klagende Arzt eine Praxisgemeinschaft mit einem Anästhesisten. Dieser bezahlte ihm 100 000 Euro als Gegenleistung für seinen Anteil am Praxiswert. Als der Kläger nun den auf ihn entfallenden...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.