Bundeskartellamt agiert für Preiswettbewerb – Geldbußen

Autor: REI

Das Bundeskartellamt sieht Absprachen/Empfehlungen, mit denen der seit 2004 mögliche Preiswettbewerb für OTC-Arzneimittel unterbunden worden sei. Daher hat die Behörde Geldbußen gegen Apotheker, ihre Verbände sowie Hersteller verhängt.

Insgesamt 465.000 Euro Bußgeld sprachen die Wettbewerbshüter aus gegen die Apothekerverbände von Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein, den Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) sowie die Unternehmen Bayer Vital, Boehringer Ingelheim, McNeil Pharma, Novartis Consumer Health, Procter & Gamble. Die Bescheide sind noch nicht rechtskräftig; einige Betroffene teilten mit, zu prüfen, ob sie Beschwerde einlegen. Seit 2004 ist für nicht rezept-, aber apothekenpflichtige Arzneimittel die Preisbindung aufgehoben, sodass jeder Apotheker seine OTC-Preise frei bestimmen kann. Um den...

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