Candesartan hält den geistigen Verfall auf

Autor: UNo

Ein hoher Blutdruck geht der Entwicklung einer Demenz voraus, und eine gute Blutdruckeinstellung verhindert ein Nachlassen der kognitiven Funktionen. Professor Hans Lithell, Universität Uppsala, stellte an einem Satellitensymposium der Firma AstraZeneca Ergebnisse der SCOPE (Study on Cognition and Prognosis in the Elderly) vor. Seine Arbeitsgruppe hatte den Einfluss einer Blutdrucksenkung durch Candesartan mit einer Kontrollgruppe an insgesamt 4937 über 70-Jährigen verglichen.

   

Im Satellitensymposium zum Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) erinnerte Professor Lithell daran, dass bei bereits eingetretener Demenz der Blutdruck in der Regel normal oder sogar erniedrigt ist. Eine Hypertonie kann jedoch über den Gefässschaden zu einer späteren vaskulären Demenz beitragen - umgekehrt müsste eine gute Blutdruckkontrolle die vaskuläre Komponente einer Demenz beeinflussen können. Aus dieser Überlegung heraus untersuchte die SCOPE Hypertoniker über 70 bis 89 Jahre mit milder Blutdruckerhöhung (systolisch 160 - 179 oder diastolisch 90 - 99 mm Hg). Die Verumgruppe erhielt 8 - 16 mg Candesartan. In dieser und in der Plazebogruppe nahmen...

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