Medizin und Markt Cannabis Autor: Mit freundlicher Unterstützung der Bionorica Ethics GmbH

Seit eineinhalb Jahren dürfen Ärzte cannabisbasierte Wirkstoffe wie Dronabinol zulasten der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) verordnen. © iStock/Visivasnc

Seit eineinhalb Jahren dürfen Ärzte cannabisbasierte Wirkstoffe wie Dronabinol zulasten der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) verordnen. Die Kostenübernahme muss jedoch beantragt werden. Laut Gesetz darf die Kostenübernahme von der Kasse nur in begründeten Ausnahmefällen verweigert werden.

Der vor Kurzem in Berlin vorgestellte Cannabis-Report1 der Techniker Krankenkasse zeigt jedoch: Ablehnungen sind nicht die Ausnahme. Die mit über zehn Millionen Versicherten größte GKV lehnte ein Drittel der 1731 Anträge ab, die sie zwischen Juli 2017 und Februar 2018 erhielt. In zwei Dritteln der Schreiben verwies der MDK dabei zur Begründung auf Therapiealternativen, die noch nicht ausgeschöpft seien. Zweithäufigster Ablehnungsgrund waren unvollständige Anträge (Abb.).

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