Stereotaxie nach Resektion solitärer Hirnmetastasen überlegen

Autor: Josef Gulden

Lässt sich die hohe Toxizität bei Bestrahlung des Gehirns reduzieren? © fotolia/benevolente

Mit welcher Methode soll nach der Entfernung von malignen Hirnläsionen bestrahlt werden: per Ganzhirnbestrahlung oder mit dem Cyberknife? Zum Vergleich der onkologischen Sicherheit und kognitiven Ergebnisse gab es bisher keine qualitativ hochwertigen Daten.

Wenn resektable solitäre Hirnmetastasen von malignen Tumoren entfernt worden sind, gilt eine Ganzhirnbestrahlung bisher als Standard zur Verbesserung der intrakraniellen Tumorkontrolle.

Wegen ihrer kognitiven Toxizität gibt es aber immer wieder Bestrebungen, sie durch andere prophylaktische Maßnahmen zu ersetzen, darunter vor allem eine Behandlung der Operationshöhle mittels stereotaktischer Radiochirurgie.

Patienten mit maximal 5 cm großen Resektionshöhlen

Für die nordamerikanische Phase-III-Studie in 48 Zentren wurden 194 erwachsene Patienten eingeschlossen, bei denen nach Resektion einer einzelnen Hirnmetastase eine Höhle von weniger als 5 cm maximaler Ausdehnung verblieben war. Die...

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