CED-Risikofaktoren gezielt aufs Korn genommen

Autor: Dr. med. Dorothea Ranft, Foto: Sashkin - Fotolia

Die genaue Pathogenese der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen kennt man noch nicht. Aber es werden immer mehr Risikofaktoren entdeckt.

Eine wichtige Rolle für die chronische Darminflammation spielt wohl die Genetik: So gibt es allein für den M. Crohn mittlerweile mehr als 70 bekannte „kritische“ Genvarianten, sog. single nucleo­tide polymorphisms (SNP). Die größte Bedeutung haben darunter offenbar die NOD2-Mutationen, ihr Vorhandensein verdreifacht das Risiko für einen komplizierten Verlauf (RR 2,96) mit Ileumbeteiligung, Stenosen, Fisteln und der Notwendigkeit einer Op. Umgekehrt konnte gezeigt werden, dass gerade diese Patienten von einer frühen immunsuppressiven Therapie profitieren.

Orale Kontrazeptiva erhöhen Crohn- Risiko

Dennoch werden genetische Tests in den Leitlinien wegen der eingeschränkten Sensitivität und...

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