Chance für Phenprocoumon-Abbrecher

Autor: Sonja Böhm, Foto: thinkstock

Neue orale Antikoagulanzien haben sich in großen Studien zur Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern bewährt. Welchen Stellenwert haben jetzt noch Phenprocoumon und ASS? Und: Was gilt es bei den neuen Wirkstoffen zu beachten?

Das Schlaganfall-Risiko bei Vorhofflimmern liegt im Schnitt bei ca. 5 % pro Jahr – mit großen Unterschieden je nach Zahl der Risikofaktoren. Vitamin-K-Antagonisten wie Warfarin oder Phenprocoumon senken das Risiko um rund zwei Drittel. Doch hier liegt bereits das erste Problem: Nur jeder zweite Patient mit Vorhofflimmern, bei dem eine orale Antikoagulation indiziert wäre, erhält diese auch, beklagte Professor Dr. Richard Hobbs von der Universität Oxford.

ASS: Blutungsrisiko bei nur geringem Schutz

Gründe dafür sieht Eve Knight, Leiterin der in Großbritannien registrierten Charity-Organisation
AntiCoagulation Europe, im notwendigen Monitoring, der schwierigen Steuerbarkeit der Therapie und der...

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