Chemotherapie bleibt Standard für Bauchspeicheldrüsenkrebs

Autor: Dr. Katharina Arnheim

Vereinzelte Fortschritte beim Pankreaskarzinom sind zu verzeichnen. Vereinzelte Fortschritte beim Pankreaskarzinom sind zu verzeichnen. © iStock/Dr_Microbe

Das Pankreaskarzinom ist und bleibt eine problematische Tumorentität. Zwei Studien zur Erst- und Zweitlinientherapie gingen wieder einmal negativ aus. Ermutigend ist lediglich eine Untersuchung bei Patienten mit BRCA- oder PALB2-mutiertem Karzinom, in der die Chemotherapie mit oder ohne Veliparib erfolgreich war.

Beim Pankreaskarzinom geht eine starke Akkumulation von Hyaluronan (HA) im Tumormikromilieu wegen der verringerten Penetration von Zytostatika in das Tumorgewebe mit einer schlechten Prognose einher, erläuterte Professor Dr. Margaret Tempero vom Pancreas Center der Universität von Kalifornien in San Francisco. In der Phase-3-Studie HALO 109-301 wurde die HA-Anreicherung im Tumor als Biomarker zur Patienten­selektion genutzt, informierte sie. Die Studie umfasste 494 nicht vorbehandelte Patienten mit metastasierten duktalen Pankreaskarzinomen. Diese wurden 1:2 randomisiert und erhielten den Erstlinienstandard nab-Paclitaxel/Gemcitabin plus Placebo oder plus eine rekombinante pegylierte...

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