Chirurgen besiegen Lipodystrophie

Autor: SK

Wenn unter der lebensrettenden HAART* Fettgewebe im Gesicht schwindet oder sich ein sog. Stiernacken bildet, leiden die Patienten psychisch. Aber das stigmatisierende Fettverteilungsmuster kann beseitigt werden, ohne die erfolgreiche Behandlung der HIV-Infektion zu gefährden.

Mit der Einführung der HAART im Jahr 1995 verbesserte sich die Prognose der HIV-Infektion und das Überleben der Patienten. Damit rücken die Nebenwirkungen der Langzeittherapie immer mehr in den Vordergrund. 40 bis 50 % der Kranken entwickeln eine abnorme Fettverteilung am Körper. Im Gesicht ist die Lipoatrophie noch häufiger, erklärte Dr. Marianne Wolters von der Gemeinschaftspraxis für Plastische Chirurgie in Frankfurt am Main gegenüber Medical Tribune.

Während sich am Körperstamm Fett ansammelt, kommt es an den Extremitäten und am Gesäß zur Atrophie. Die Fettablagerungen z.B. im Nacken können steinhart werden. Sie drücken immer wieder auf Nerven, führen zu Sensibilitätsstörungen oder...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.