Chlamydiensuche beim Mann oft erfolgreich

Autor: Vogel

Untersucht man bei Paaren mit unfreiwilliger Kinderlosigkeit die Männer, findet sich bei jedem zweiten im Urethralabstrich oder Ejakulat eine Kontamination mit Chlamydia trachomatis. Um den Keim nachzuweisen, hat die PCR die höchste Spezifität und Sensitivität.

An der Universitäts-Frauenklinik Sfax in Tunesien fanden sich bei 42 von 92 mittels Urethralabstrich und Ejakulatanalyse getesteten männlichen Partnern von Sterilitätspatientinnen Chlamydia-trachomatis-Kontaminationen. Sowohl der ELISA (rELISA-medac von Medac Diagnostika Hamburg) als auch die Zellkultur erwiesen sich in dieser Studie als nicht sehr zuverlässige Methoden für den Chlamydiennachweis. Dies war zum einen auf die zytotoxischen Effekte von Seminalplasma zurückzuführen, zum anderen verliert sich die Chlamydienaktivität häufig beim Transport. Die Immunfluoreszenz ist zudem für die tägliche urologische Praxis zu aufwendig. Beim PCR-Nachweis kam der Cobas-Amplicor-PCR-Test des...

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