Chronisch müde Patienten sind nur schwer von ihrem Schlafdefizit zu überzeugen

Autor: Dr. Alexandra Bischoff

Allein durch Willensstärke hat der 23-jährige Mann es geschafft, tagsüber nicht einzuschlafen. © fotolia/vectorfusionart

Lernen bis spät in die Nacht, ständige Schichtarbeit oder ein Säugling, der einen nicht schlafen lässt – all diese Umstände können zu chronischer Tagesmüdigkeit führen. Während manche die Situation nicht ändern können, weigern sich andere. Für den Arzt beginnt dann eine mühselige Überzeugungsarbeit.

Ständig müde und das seit einem Jahr – darüber beklagte sich ein 32-jähriger Mann beim Neurologen in einem Krankenhaus. Obwohl er nach eigenen Aussagen einen tiefen Schlaf hat, fühlte er sich am nächsten Tag nicht fit. Insbesondere monotone Situationen lösten eine starke Müdigkeit aus. Allein seine Willensstärke hielt ihn davon ab, tagsüber einzuschlafen. Die nächtlichen sechs Stunden Schlaf empfand der Patient als völlig ausreichend – mehr bräuchte er nicht. Ab und an mal länger zu schlafen, brachte ihm auch keine Erholung.

Sowohl die Organdiagnostik als auch die serologischen Untersuchungen waren unauffällig, schreibt Dr. Reinhard Stark, Neurologe am Bundeswehrkrankenhaus Hamburg. Die...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.