Chronische Hepatitis: So viel Diagnostik muss sein

Autor: MW

Die Therapie der chronischen Hepatitis B und C hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Doch sie erfordert eine ausgefeilte Diagnostik.


Die chronische Hepatitis B ist durch eine Persistenz des Hepatitis-B-Virus-Oberflächen-Antigens (HBs-Antigen) für mehr als sechs Monate definiert. Bei Verdacht sollten als initiale serologische Untersuchungen zuerst HBs-Antigen und Anti-HBc-Antikörper (AK) bestimmt werden. Daraus ergeben sich drei mögliche Szenarien, schreibt Dr. Johannes Wiegand von der Medizinischen Klinik des Universitätsklinikums Leipzig:
1. HBs-Antigen und Anti-HBc-Antikörper positiv
Hier wird die Diagnostik durch HBe-Antigen, Anti-HBe-Antikörper, HBV-DNA (Titerhöhe wichtig für Therapieentscheidung) und Anti-HDV-Antikörper ergänzt. Anti-HBc-IgM-Antikörper dienen zum Erkennen einer akuten Infektion bzw. Reinfektion.
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