Chronischen Darmstau in drei Stufen lösen

Autor: Dr. Carola Gessner

Krankhafte Organveränderungen finden Sie allenfalls bei 10 % der Patienten, die über chronische Obstipation klagen. Doch die gilt es auszuschließen, bevor Sie Laxanzien einsetzen. Wann kommen Abführmittel zum Zuge? Und: zahlt die Kasse?

Schwierige Defäkation, harter Stuhl, inkomplette Entleerung und weniger als drei Stühle pro Woche: All dies kann die Lebensqualität stark einschränken. In 90 % der Fälle liegt eine primäre chronische Obstipation – zumeist mit normaler Darmmobilität – vor. Nur 10 % der Patienten weisen eine sekundäre Verstopfung mit Transportstörung auf, wie Professor Dr. Harald Hoensch vom Marienhospital Darmstadt und Kollegen in der „Internistischen Praxis“ ausführen. Manchmal liegt es auch an Rektumprolaps oder Rektozele, wenn auf dem Klo „nichts geht“. Betroffene klagen häufig über frustranes Pressen und Stuhlschmieren.

Proktorektoskopie und Video- oder MR-Defäkographie helfen zu klären, ob eine sekundäre...

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