Chronischer Rückenschmerz: Beweglicher durch Antidepressivum

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Amitriptylin verbessert die krankheitsbedingten Bewegungseinschränkungen bei minimalen Nebenwirkungen. Amitriptylin verbessert die krankheitsbedingten Bewegungseinschränkungen bei minimalen Nebenwirkungen. © iStock.com/gilaxia

Wer die Therapie chronischer Rückenschmerzen um niedrig dosiertes Amitriptylin erweitert, reduziert möglicherweise die Bewegungseinschränkungen der Patienten.

Niedrig dosierte Antidepressiva werden von einigen Leitlinien bei der medikamentösen Behandlung von chronischen Schmerzen des unteren Rückens empfohlen. Allerdings fehlt die Evidenz und 7 von 14 Leitlinien machen keine Angaben zur Dosierung, schreiben Dr. Donna M. Urquhart vom Department of Epidemology and Preventive Medicine der Monash University Melbourne und ihre Kollegen. In der Praxis setzt man vor allem das trizyklische Antidepressivum Amitriptylin ein.

Die aktuelle kontrollierte Studie der Wissenschaftler unterstützt nun dieses Vorgehen – zumindest leicht. Einbezogen waren 146 Erwachsene mit chronischem, seit mindestens drei Monaten bestehendem Rückenschmerz. In der randomisierten...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.