CIAP: „Mit dieser Krankheit kommen Sie nicht in den Rollstuhl“

Autor: Friederike Klein

Sensibilitätsstörungen lassen sich bei der CIAP für so ziemlich alle Qualitäten nachweisen. Sensibilitätsstörungen lassen sich bei der CIAP für so ziemlich alle Qualitäten nachweisen. © Bernhard Schmerl – stock.adobe.com

Bis ihre Diagnose steht, laufen Patienten mit CIAP oft von Pontius zu Pilatus. Dabei ist der Weg zur chronischen idiopathischen axonalen Poly­neuropathie gar nicht so schwer, wenn man eine sorgfältige Ausschlussdiagnostik durchführt.

Mit chronischen Missempfindungen und „tauben“ Füßen stellt sich ein 65-Jähriger in der Sprechstunde vor. Die Beschwerden hätten vor ungefähr fünf Jahren begonnen, berichtet der Mann, ansonsten gehe es ihm gut. Bei der der klinisch-neurologischen Untersuchung zeigt sich ein leicht abgeschwächter Achillessehnenreflex, die Sensibilitätsstörungen lassen sich strumpfförmig für so ziemlich alle Qualitäten nachweisen. Zudem finden sich eine Atrophie der kleinen Fußmuskeln, aber keine Paresen. Die Elektroneurographie ergibt reduzierte sensible Aktionspotenziale sowie eine verminderte Nervenleitgeschwindigkeit.

So oder so ähnlich liest sich der Befund eines typischen Patienten mit chronisch idiop...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.