Clusterkopfschmerz und Migräneattacken oft nur parenteral zu kupieren

Autor: Gabriele Blaeser-Kiel

Bei Migräneattacken und vor allem bei Clusterkopfschmerzen sprechen manche Patienten nur unzureichend oder gar nicht auf die orale Therapie mit einem Triptan an. Für die Betroffenen gibt es jetzt ein innovatives System zur subkutanen Injektion, das ohne Nadel auskommt und einfach zu handhaben ist.

Die adäquate Medikation ist eine der wesentlichen Determinanten für die Lebensqualität von Migränepatienten, wie eine in den Niederlanden durchgeführte Erhebung erkennen lässt1, erläutert Professor Dr. Arne May, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.


Adäquat bedeutet jedoch nicht nur die Verordnung des „richtigen“ Wirkstoffs, sondern auch die Verordnung in der individuell geeigneten Darreichungsform. Der Einsatz von Triptantabletten ist nach Erfahrung von Prof. May in der Regel nicht zweckmäßig oder sogar nutzlos bei Patienten mit

•    ausgeprägter Übelkeit und häufigem Erbrechen,
•    schlagartig einsetzenden Migränesymptomen,
•    im Schlaf beginnenden Migräneattacken,
•    menstrueller...

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