Cochleaimplantate für taube Babys

Autor: Dr. Anja Braunwarth, Foto: thinkstock

Taube Kinder noch vor Ende des ersten Lebensjahres mit einem Cochleaimplantat versorgen. So lautet heute die Strategie, um den Kleinen eine gute Entwicklung zu ermöglichen. Aber auch Oma und Opa können von der Hörprothese fürs Innenohr profitieren.

Ein Cochleaimplantat (CI) besteht aus einem Sprachprozessor, der äußerlich sichtbar ist, und einem retroaurikulär platziertem Implantat. Das Mikrofon des Sprachprozessors nimmt Schallwellen auf und wandelt sie in ein elektrisches Pulsmuster um, das über eine Spule zum Implantat gesendet wird. Dort erfolgen die Entschlüsselung des Musters und die Weiterleitung in die Cochlea. Die elektrischen Impulse stimulieren den Hörnerv, der sie als akustisches Ereignis interpretiert. Damit ersetzt dieses System funktional das Ohr.

In den letzten 40 Jahren haben sich die Indikationen für ein Cochleaimplantat  mehrfach gewandelt. Anfangs wurden mit der Hörprothese nur Erwachsene versorgt,...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.