Colitis: Dank Mesalazin weniger Darmkrebs?

Autor: Christine Vetter

Rezidivierende und anhaltende Entzündungen sind ein wesentlicher Trigger der Krebsentstehung. Daran ist auch bei Patienten mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung zu denken. Kann eine antiinflammatorische Therapie die Patienten vor Darmkrebs schützen? Manches spricht dafür.

Knapp 70 000 Menschen erkranken hierzulande jährlich am Darmkrebs. Besonders gefährdet sind Patienten mit ausgeprägter intestinaler Inflammation. Werden sie mit 5-Aminosalicylsäure (5-ASA, Mesalazin) behandelt, wie es z.B. bei der Colitis ulcerosa Standard ist, so geht nicht nur der Durchfall zurück, sondern auch das Krebsrisiko. „Das haben Fall-Kontroll-Studien und große Beobachtungsstudien gezeigt“, berichtete Professor Dr. Laurent Peyrin-Biroulet vom Universitätsklinikum Nancy-Brabois.


Metaanalysen bestätigten den chemoprotektiven Effekt der 5-Aminosalicylsäure, so der Experte. Erst jüngst habe eine Metaanalyse von...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.