COPD: Bronchodilatatoren als Basistherapie

Autor: Sonja Böhm

Viele Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) sind nicht ausreichend bronchodilatatorisch behandelt, meinte der Pneumologe Professor Dr. Wolfgang Petro, Bad Reichenhall. Das lang wirkende Beta2-Sympathikomimetikum Formoterol, in schweren Fällen flexibel kombiniert mit dem Anticholinergikum Tiotropiumbromid, bessert nicht nur rasch und dauerhaft die Obstruktion bei COPD, sondern reduziert auch signifikant Exazerbationen.

Nach den Leitlinien der Deutschen Atemwegsliga e.V. werden für die medikamentöse Behandlung der COPD in erster Linie Bronchodilatatoren empfohlen. Ziel der Therapie ist dabei die Entblähung und damit die Besserung der Hypoxie, erklärte der Experte. Eine „Revolution in der COPD-Behandlung“ sei die Einführung lang wirksamer Beta2-Sympathikomimetika wie Formoterol (Foradil®) gewesen, das „hochpotent“ über zwölf Stunden wirkt, die Lungenfunktion verbessert und den Bedarf an Notfall-Medikamenten reduziert.

Exazerbationen signifikant gesenkt

Wie eine aktuelle randomisierte Doppelblind-Studie mit mehr als 700 Patienten mit stabiler COPD zeigt, reduziert Formoterol zudem signifikant die Rate an...

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