COPD-Patienten auf den Zahn fühlen

Autor: CG

Vor einigen Tagen haben Sie einen COPD-Patienten wegen schwerer Exazerbation in die Klinik eingewiesen. Übermorgen, erzählt Ihnen die Ehefrau, kommt er wieder nach Hause: "Ist das nicht ein bisschen früh?"

In welchem Zustand ein Patient mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung sein muss, damit er aus der Klinik entlassen werden darf, hat die Deutsche Atemwegsliga in ihren neuen Leitlinien genau festgelegt. Die stationäre Behandlung kann beendet werden, wenn:

  • der Patient fähig ist, auf ebener Strecke zu gehen (sofern dies vor der Exazerbation möglich war),
  • er essen und schlafen kann ohne häufige Unterbrechungen infolge Dyspnoe,
  • Symptomatik und arterielle Blutgase Ihres COPD-Patienten für mindestens 24 Stunden stabil sind,
  • er inhalative, kurzwirksame β2-Mimetika weniger als sechsmal täglich benötigt.

Nicht von Klinikärzten leimen lassen

Erwarten dürfen Sie weiterhin, dass in der Klinik die...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.