Cytomegalie-Virus bei Nierentransplatation im Vorfeld abwehren

Autor: Dr. Carola Geßner, Foto: MT

Ein schwer nierenkranker Patient bekommt endlich ein Spenderorgan. Wie verhindert man hier eine Cytomegalie-„Transplantation“?

Ist ein Organspender CMV-seropositiv, der Empfänger aber negativ, so gelten Letztere als Hochrisiko-Transplantatempfänger. Insgesamt 326 dieser Patienten wurden in der IMPACT-Studie mit Valganciclovir (Valcyte®) – 900 mg einmal täglich, nierenfunktionsadaptiert – 100 Tage lang gefolgt von 100 Tagen Placebo oder aber gleich 200 Tage lang mit Valganciclovir behandelt. Primärer Endpunkt war der Anteil der Patienten, die im ersten Jahr ein(e) CMV-Syndrom/Erkrankung entwickelten.

Erkrankungsrate mehr als halbiert

Diese Rate sank signifikant von 37 % auf 16 % durch die verlängerte antivirale Therapie. Was die Verträglichkeit und Sicherheit der Behandlung betraf, ließen sich keine Unterschiede...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.