„Dagobert Duck statt Albert Schweitzer“

Autor: KS/REI

Der Schuss von Bayerns KV-Chef Dr. Axel Munte vor den Bug der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ist nach hinten losgegangen. Jetzt muss der Internist die Scherben zusammenkehren.

Anstatt die Verantwortlichen für das Scheitern der Honorarreform aufs Korn zu nehmen, hatte sich die außerordentliche KBV-Vertreterversammlung in Berlin Ende März geschlossen gegen den „Nestbeschmutzer“ solidarisiert. Auch Dr. Muntes Münchener Vorstandskollegen bemühten sich postwendend um Klarstellung und beteuerten die Unverzichtbarkeit der KVen. Schließlich hatte Dr. Munte vor der KBV-Sitzung in Presse und Fernsehen kräftig vom Leder gezogen: „Ich schäme mich für eine Standesvertretung, die immer nur nach mehr Geld schreit.” Wenn nicht das gesamte KV-System grundlegend reformiert werde, solle man es besser abschaffen.

Die KBV drehte geschickt den Spieß um und lenkte den Zorn auf den...

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