Dann droht dem Baby Gefahr

Autor: AZ

Um schädlichen Folsäuremangel in der Schwangerschaft zu vermeiden, sollten Sie auch an Medikamente denken, die die Bioverfügbarkeit des Vitamins herabsetzen!

Folsäureblocker sind im ersten Trimenon möglichst zu vermeiden, sonst steigt das Risiko für kongenitale Fehlbildungen um den Faktor 2,43. Neuralrohrdefekte sind dabei mit 6,3-fach vermehrter Gefahr am häufigsten. Auch kardiovaskuläre oder Harnwegdefekte kommen bis zu doppelt so häufig vor. Medikamente wie Trimethoprim, Sulfasalazin und Methotrexat blockieren die Umwandlung von Folsäure in ihren stoffwechselaktiven Metaboliten. Viele Antiepileptika und der Fettsenker Cholestyramin setzen mit unterschiedlichen Wirkmechanismen die Serum- und Gewebekonzentration des Vitamins herab.

Ian Matok et al., BJCP 2009; online first+

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