Dann lassen Sie doch das Foramen ovale schließen

Autor: Mü

Bei einer Gruppe junger Schlaganfallpatienten beobachteten Berner Forscher, dass der perkutane Verschluss des offenen Foramen ovale überraschend auch zu einer Abnahme der Häufigkeit von Migräneattacken führte.

Patienten mit einem offenen Foramen ovale leiden einer aktuellen Untersuchung zufolge überdurchschnittlich häufig an Migräneattacken mit begleitender Aura. Paradoxe Embolien könnten einen Trigger für die Migräneattacken darstellen, so die Gruppe um PD Dr. Stefan Windecker, Universitätsklinik Bern. Denn nach dem perkutanen Verschluss hatte die Anfallshäufigkeit bei 80 % der Patienten nachgelassen, und das sowohl für Anfälle mit als auch ohne Aura, wie die Forscher beim Jahreskongress der European Society of Cardiology berichteten.

Bei 215 Patienten mit offenem Foramen ovale und daraus resultierenden paradoxen Embolien wurde retrospektiv erhoben, ob und wie oft sie unter Migräne litten....

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