Darmkrebs auch nach der Op. in Schach halten

Autor: SK

Die effektivste Therapie beim kolorektalen Karzinom ist die operative Resektion des Tumors. Patienten mit niedrigen Tumorstadien haben nach vollständiger Entfernung des Malignoms gute Heilungschancen. Sind bei der Primäroperation Lymphknoten befallen, kann eine postoperative Therapie das Rückfallrisiko reduzieren. Beim Vorliegen von Fernmetastasen kann eine moderne Chemotherapie das Leben verlängern und die Lebensqualität verbessern.

Beim kolorektalen Karzinom bestimmt das jeweilige Tumorstadium das therapeutische Vorgehen. Da bei niedrigen Stadien ohne Befall der Lymphknoten oder Fernmetastasen (T1 und T2, N0, M0) nach vollständiger Tumorresektion die Fünfjahresüberlebensrate bei 80 % liegt, besteht in diesen Fällen keine Indikation zu einer zusätzlichen Chemotherapie. Im Tumorstadium

T1-4 N1-3 sinken die Fünfjahresüberlebenschancen auf etwa 50 %. Angezeigt ist die Behandlung deshalb immer, wenn im Abflussgebiet eines Kolonkarzinoms Lymphknoten befallen sind. Bei Rektumtumoren muss mindestens ein T3-Tumorstadium und/oder ein Lymphknotenbefall vorliegen, um außerhalb von Studien eine postoperative Chemotherapie...

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