Das bringt Ihnen die Gewerbesteuer

Autor: khb

Auch niedergelassene Ärzte sollen ab 2004 für die Gemeinden zur Kasse gezwungen werden. Das hat die Koalition grundsätzlich beschlossen. Ein Trost: Eine Substanzbesteuerung durch Einbeziehung von betrieblichen Kosten wie Zinsen, Mieten, Pachten und Leasingraten in die Bemessungsgrundlage ist wahrscheinlich vom Tisch. Hinzu kommt: Im Einzelfall kann die Steuerbelastung sogar sinken.

Künftig werden auch die 783 000 Freiberufler zur Gewerbesteuer herangezogen - allerdings bekommt die Abgabe einen neuen Namen: "Gemeinde-Wirtschaftsteuer." Das diesbezügliche Eckpunktepapier der Koalition soll nach Redaktionsschluss dieser Zeitung in Form eines Gesetzentwurfs vom Bundeskabinett beschlossen werden. Es ist in den Details überaus kompliziert: Insgesamt sollen die Gemeinden durch dieses Gesetz und durch die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe ("Hartz-IV"-Gesetz) um 4,5 bis 5 Mrd. Euro jährlich entlastet werden. Reichlich 2,5 Mrd. Euro davon entfallen auf die Neuordnung der Gemeindesteuer durch Mehreinnahmen, etwa 580 Mio. Euro davon sollen die Freiberufler berappen.

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