„Das ist irgendwie nicht mein Kind!“

Autor: MW

Mütterliche Bindungsstörungen beginnen früh und sind durch emotionale Indifferenz bis hin zu Wut und offener Ablehnung gekennzeichnet. Die postpartale Depression scheint ein wichtiger Risikofaktor zu sein.

Die mütterliche Bindungsstörung gilt heute als eigenständiges Krankheitsbild. Betroffene Mütter berichten meist schon unmittelbar nach der Geburt von Gefühlen der Entfremdung („das ist irgendwie nicht mein Kind“), Indifferenz, Ablehnung oder einen Mangel an Liebe. Hinzu können Ärger, Feindseligkeit, Wut und Hass kommen. In ausgeprägten Fällen spüren die Frauen den Impuls, ihrem Kind Schaden zuzufügen. Experten gehen davon aus, dass insgesamt etwa 7 % der Mütter unter einer verzögerten Bindung leiden (zwei Wochen nach der Geburt). Liegt eine postpartale Depression vor, steigt diese Rate auf 17 %.

Mit einem validierten Fragebogen (Postpartum Bonding Questionnaire PBQ) kann man der...

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